24.08.2009
An den Intendanten des
saarländischen Rundfunks und
Vorsitzenden der ARD
Herrn Fritz Raff
Funkhaus Halberg
66100 Saarbrücken
03.01.2006
Sehr geehrter Herr Intendant,
ich möchte Ihnen nicht nur persönlich, sondern im Namen aller meiner Kollegen der Konferenz der FDP-Fraktionsvorsitzenden in den Ländern und im Deutschen Bundestag ganz herzlich zur Übernahme des Amtes als ARD-Vorsitzender gratulieren. Wir wünschen Ihnen neben allem bereits Gesagten das Quäntchen Glück, dass jeden von uns begleiten muss, wenn man eine herausragende, gerade öffentliche Funktion innehat. Ich bin mir sicher, dass Ihnen aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung als Intendant das "Produkt ARD" mit allen seinen Differenzierungen wohlbekannt ist, sodass Sie auf bekanntem Terrain agieren und sich hoffentlich auch erfolgreich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Deutschland einsetzen können.
Ich muss gestehen, dass ich mir dieses Glückwunschschreiben erst nach meinem Skiurlaub Mitte Januar gedanklich auf die Liste gestellt habe. Nachdem ich aber die Agentur am 01. Januar las mit der Überschrift "ARD fordert mehr Geld von der Wirtschaft", und dann zur Kenntnis nahm, dass Sie ganz offensichtlich im Handelsblatt eine entsprechende "Eröffnungsoffensive" vorgenommen haben, habe ich mich gerne gleich zur diesem Schreiben durchgerungen.
Sie können nachvollziehen, dass für Liberale Ihre Forderung zunächst nur wenig nachvollziehbar ist. Warum muss eigentlich in unserer deutschen Gesellschaft immer gleich eine scheinbare Parität zwischen "Privatem" einerseits und "Wirtschaft" gefordert werden. In meinem politischen Ordnungsbild ist vielmehr Platz für die Freiheit des Einzelnen, und nicht die Gleichstellung verschiedener Dinge!
Auf der anderen Seite weiß ich als langjähriges Mitglied des Rundfunkrats des Hessischen Rundfunks einerseits sowie als Sprecher der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferenz und aktiver Landespolitiker in Hessen andererseits, dass Theorie und Praxis und liberale Ordnungspolitik nicht immer 100 Prozent deckungsgleich zu machen sind.
Ich würde mich deshalb freuen, dass wir - wie mit Ihrem Vorgänger Prof. Gruber auch geübt - uns gelegentlich treffen und einen Meinungsaustausch zwischen den liberalen Medienpolitikern einerseits und der neuen Leitung der ARD andererseits vornehmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Jörg-Uwe Hahn
Vorsitzender der Fraktionsvorsitzendenkonferenz
Hahn gratuliert Raff zum ARD-Vorsitz
Pressemitteilung vom 03.01.2007
Mit einem Brief hat der Sprecher der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferen Jörg-Uwe Hahn dem neuen ARD-Chef Fritz Raff zur Übernahme des Vorsitzes gratuliert und ihn zu einem ersten Treffen mit FDP-Medienpolitikern aus Bund und Ländern eingeladen. Eine Agenturmeldung mit dem Titel "ARD fordert mehr Geld von der Wirtschaft" zu Jahresbeginn war Anlass für eine umgehende Reaktion Hahns und sein Angebot zur Fortsetzung des Meinungsaustausches zwischen ARD-Leitung und Liberalen.
Mit einem Brief hat der Sprecher der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferen Jörg-Uwe Hahn dem neuen ARD-Chef Fritz Raff zur Übernahme des Vorsitzes gratuliert und ihn zu einem ersten Treffen mit FDP-Medienpolitikern aus Bund und Ländern eingeladen. Eine Agenturmeldung mit dem Titel "ARD fordert mehr Geld von der Wirtschaft" zu Jahresbeginn war Anlass für eine umgehende Reaktion Hahns und sein Angebot zur Fortsetzung des Meinungsaustausches zwischen ARD-Leitung und Liberalen.An den Intendanten des
saarländischen Rundfunks und
Vorsitzenden der ARD
Herrn Fritz Raff
Funkhaus Halberg
66100 Saarbrücken
03.01.2006
Sehr geehrter Herr Intendant,
ich möchte Ihnen nicht nur persönlich, sondern im Namen aller meiner Kollegen der Konferenz der FDP-Fraktionsvorsitzenden in den Ländern und im Deutschen Bundestag ganz herzlich zur Übernahme des Amtes als ARD-Vorsitzender gratulieren. Wir wünschen Ihnen neben allem bereits Gesagten das Quäntchen Glück, dass jeden von uns begleiten muss, wenn man eine herausragende, gerade öffentliche Funktion innehat. Ich bin mir sicher, dass Ihnen aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung als Intendant das "Produkt ARD" mit allen seinen Differenzierungen wohlbekannt ist, sodass Sie auf bekanntem Terrain agieren und sich hoffentlich auch erfolgreich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Deutschland einsetzen können.
Ich muss gestehen, dass ich mir dieses Glückwunschschreiben erst nach meinem Skiurlaub Mitte Januar gedanklich auf die Liste gestellt habe. Nachdem ich aber die Agentur am 01. Januar las mit der Überschrift "ARD fordert mehr Geld von der Wirtschaft", und dann zur Kenntnis nahm, dass Sie ganz offensichtlich im Handelsblatt eine entsprechende "Eröffnungsoffensive" vorgenommen haben, habe ich mich gerne gleich zur diesem Schreiben durchgerungen.
Sie können nachvollziehen, dass für Liberale Ihre Forderung zunächst nur wenig nachvollziehbar ist. Warum muss eigentlich in unserer deutschen Gesellschaft immer gleich eine scheinbare Parität zwischen "Privatem" einerseits und "Wirtschaft" gefordert werden. In meinem politischen Ordnungsbild ist vielmehr Platz für die Freiheit des Einzelnen, und nicht die Gleichstellung verschiedener Dinge!
Auf der anderen Seite weiß ich als langjähriges Mitglied des Rundfunkrats des Hessischen Rundfunks einerseits sowie als Sprecher der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferenz und aktiver Landespolitiker in Hessen andererseits, dass Theorie und Praxis und liberale Ordnungspolitik nicht immer 100 Prozent deckungsgleich zu machen sind.
Ich würde mich deshalb freuen, dass wir - wie mit Ihrem Vorgänger Prof. Gruber auch geübt - uns gelegentlich treffen und einen Meinungsaustausch zwischen den liberalen Medienpolitikern einerseits und der neuen Leitung der ARD andererseits vornehmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Jörg-Uwe Hahn
Vorsitzender der Fraktionsvorsitzendenkonferenz